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In 17 Monaten lernen Sie, Jagdhunde nach modernen Methoden auszubilden, vom Welpen bis zum fertigen Jagdhund. Mit dem Verständnis dafür, wie Hunde lernen, und dem Blick für den einzelnen Hund. Praxisnah, rasseübergreifend, in einer Gruppe von maximal 6 Teilnehmern.
Ausbildungsgang 2027/2028: nur 6 Plätze
Die Arbeit mit Jagdhunden hat sich verändert. Wer heute Hunde ausbildet oder den eigenen Jagdhund führt, braucht mehr als bewährte Methoden. Sie braucht ein Verständnis dafür, wie Hunde lernen, welche Anlagen sie mitbringen und wie man ein Training aufbaut, das den Hund vom Welpenalter bis zum erwachsenen Jagdhund begleitet. Dabei zählt nicht nur das Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit, Verhalten richtig zu beobachten und zu deuten, ohne den Hund zu vermenschlichen.
Seit über 14 Jahren verbinden wir moderne Erkenntnisse aus Lernforschung und Verhaltensbiologie mit intensiver Praxis. Vier Ausbilder mit unterschiedlichen Spezialisierungen arbeiten mit maximal 6 Teilnehmern in einer Ausbildung, die auf den Sachkundenachweis nach § 11 TierSchG vorbereitet und Ihnen das Handwerk vermittelt, Jagdhunde sinnvoll, modern und artgerecht auszubilden.
Sie wollen professionell mit Jagdhunden arbeiten und brauchen den Sachkundenachweis nach § 11 TierSchG. Unsere Ausbildung gibt Ihnen das fachliche Fundament und die praktische Sicherheit, von der Trainingssystematik über die Arbeit mit unterschiedlichen Rassen bis zur ersten eigenen Kundenstunde. Nach 17 Monaten sind Sie in der Lage, Jagdhunde sinnvoll, modern und artgerecht auszubilden.
Sie führen Ihren eigenen Jagdhund und wollen verstehen, wie er lernt, welche Anlagen er mitbringt und wie Sie sein Training vom jungen Hund bis zum erfahrenen Jagdhund gezielt aufbauen. 17 Monate Zugang zu vier Spezialisten geben Ihnen ein Verständnis, das sich mit jeder Jagdsaison auszahlt. Die Prüfung steht Ihnen offen, ist aber keine Pflicht.
Kein einzelner Trainer, der alles abdeckt, sondern vier Spezialisten, die zusammen das gesamte Spektrum der Jagdhundeausbildung unterrichten.

Ausbildungsleitung & Trainingssystematik

Dummy-Training & Hundephysiotherapie

Schweißarbeit & Fährtenschuharbeit

Vorsteharbeit & Feldprüfungen

Die Ausbildung beginnt dort, wo gutes Training anfängt: beim Verstehen. Lernverhalten, Verhaltensbiologie und moderne Trainingssystematik bilden das Fundament. Sie lernen, Verhalten richtig zu beobachten und zu interpretieren. So ziehen Sie die richtigen Schlüsse, statt Hunde zu vermenschlichen. Von der Sozialisierung des Welpen bis zum Training des erwachsenen Hundes: Sie erfahren, wie Sie Aufgaben altersgerecht entwickeln und körperliche wie geistige Entwicklungsstufen im Training berücksichtigen. Jede Trainingseinheit wird methodisch aufgebaut, häufige Fehlerquellen werden erkannt, bevor sie sich festigen.

Den Kern bildet die praktische Arbeit in allen prüfungsrelevanten Fächern: Grundgehorsam, Apportieren, Dummy, Einweisen, Wasserarbeit, Vorstehen, Feldsuche, Stöbern, Buschieren, Schweißarbeit, Fährtenschuharbeit und Bauarbeit. Sie arbeiten unter realistischen Bedingungen im Feld, am Wasser und im Wald und lernen Schritt für Schritt, die Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch zu optimieren. Dazu gehört auch das passende Equipment: Sie erfahren, welche Ausrüstung für welches Fach sinnvoll ist und worauf es in der Praxis ankommt.

Kein Hund ist wie der andere, und kein Training sollte es sein. Sie lernen, Rasseeigenschaften zu erkennen, Anlagen realistisch einzuschätzen und das Training auf den einzelnen Hund abzustimmen. Dabei spielen auch die Unterschiede zwischen Rüden und Hündinnen sowie kastrierten und intakten Hunden eine Rolle. Solche Faktoren beeinflussen das Training spürbar. Entwicklungsgeschichte, Rasseportraits und Einsatzgebiete der verschiedenen Jagdhunderassen gehören ebenso dazu wie Gesundheit, Ernährung, Fitness und Kondition sowie Grundlagen von Haltung und Zucht. All das sind Themen, die in der Jagdhundeausbildung zu oft zu kurz kommen.

Wer als Trainer arbeiten will, braucht mehr als ein gutes Händchen für Hunde. Kundenumgang, Rechtskunde und die Strukturierung von Trainingseinheiten bereiten Sie auf die Realität der Selbstständigkeit vor, von der ersten Kundenanfrage bis zum individuellen Trainingsplan. Sie lernen, Ihr Wissen professionell zu vermitteln und Hundebesitzer kompetent zu beraten.

Zwischen den Kursen begleitet Sie unsere eigene Lernapp: alle Skripte zu den Modulen stehen als Reader und PDF zur Verfügung, mehr als 600 fachlich geprüfte Übungsfragen mit intelligenter Wiederholung und KI-Tutor. Zusätzlich bietet unser KI-Chat die Möglichkeit, unter Verwendung der Skripte Fachfragen zu stellen.
Unsere Ausbildung richtet sich an Menschen, die bereits im jagdlichen Alltag zu Hause sind und ihre Kompetenz in der Hundearbeit auf ein professionelles Niveau heben möchten. Damit Sie und Ihr Hund optimal von den 17 Monaten profitieren, setzen wir folgende Voraussetzungen voraus:
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Alle Module finden an Wochenenden statt (Freitag bis Sonntag oder Samstag bis Sonntag), jeweils von 10 bis 17 Uhr.
Nichts ersetzt den eigenen Eindruck. Nehmen Sie nach Absprache an einem regulären Kurstag teil. Erleben Sie das Training live, lernen Sie die Ausbilder kennen und stellen Sie alle Fragen, die Sie haben. Kein Verkaufsgespräch, kein Programm. Ein normaler Kurstag, an dem Sie dabei sind. Kostenlos und unverbindlich, auch wenn Sie nicht Trainer werden wollen.
42 Ausbildungstage, 4 Ausbilder, maximal 6 Teilnehmer. Kein Wochenend-Seminar, sondern 17 Monate systematische Ausbildung.
Umsatzsteuerbefreit nach § 4 Nr. 21 UStG als staatlich anerkannter Bildungsträger. Der genannte Preis ist der Endpreis.
Erfahrungen von Absolventen: angehende Trainer und ambitionierte Jäger.
Es geht nicht um schnelle Rezepte oder Arbeiten nach Schema X, sondern um das Verstehen des Hundes als Lebewesen und Individuum – mit eigener Persönlichkeit, Stärken, Schwächen und individuellen Bedürfnissen. Fragen, Zweifel und auch Fehler haben hier Platz, was den Lernerfolg deutlich vertieft. Insgesamt erlebe ich die Ausbildung als fachlich tiefgehend, reflektiert und nachhaltig.
Die Inhalte sind fachlich äußerst fundiert, klar strukturiert und gleichzeitig sehr praxisnah aufgebaut. Theorie und Praxis greifen perfekt ineinander, sodass das Gelernte unmittelbar verständlich und anwendbar ist. Besonders hervorzuheben ist das gesamte Team: hochkompetent, erfahren, engagiert und dabei jederzeit respektvoll und menschlich. Die Ausbildung vermittelt nicht nur Wissen, sondern auch Sicherheit im Handeln, ein geschärftes Auge für Hund und Mensch sowie ein tiefes Verständnis für tierschutzgerechtes, jagdlich sinnvolles Arbeiten.
Das Trainerteam überzeugt durch Kompetenz, Erfahrung und Menschlichkeit. Die Gruppengröße ist ideal auf die Lerninhalte abgestimmt, wodurch es keine Massenabfertigung gibt. Theorie und Praxis sind hervorragend aufeinander abgestimmt, und durch offene Kommunikation sowie Gruppenarbeit wird das Lernen optimal gefördert. Man erhält einen vielseitigen Werkzeugkoffer an Methoden, um Hundeausbildung seriös und nach aktuellen Standards umzusetzen.
Ein eigener Hund ist empfohlen, aber nicht zwingend erforderlich. Es stehen eigene Hunde für die praktische Ausbildung zur Verfügung.
Ca. 60 % der Ausbildung sind praktisch, ca. 40 % Theorie.
Die Prüfung erstreckt sich über drei Tage und besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil. Bei Nichtbestehen ist eine Wiederholung möglich. Die Kosten für eine Wiederholungsprüfung erfahren Sie auf Anfrage.
Der Sachkundenachweis nach § 11 TierSchG basiert auf einer bundeseinheitlichen Rechtsgrundlage. Die Anerkennung erfolgt durch das jeweils zuständige Veterinäramt.
Drei Dinge: Erstens das Ausbilderteam: vier Spezialisten mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt eines einzelnen Trainers. Zweitens die Gruppengröße: maximal 6 Teilnehmer ermöglichen die individuelle Arbeit, die bei größeren Kursen nicht möglich ist. Drittens die Verbindung von Theorie und Praxis: ca. 60 % der Ausbildung finden im Feld, am Wasser und im Wald statt, immer auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse aus Verhaltensbiologie und Lernforschung. Als staatlich anerkannter Bildungsträger arbeiten wir nach definierten Qualitätsstandards.
Ja. Etwa die Hälfte unserer Teilnehmer sind ambitionierte Jäger, die ihren eigenen Hund besser führen wollen. Sie profitieren von denselben Inhalten wie Trainingssystematik, Verhaltensbiologie und prüfungsrelevante Fächer und haben 18 Monate lang Zugang zu vier Spezialisten. Die Abschlussprüfung steht Ihnen offen, ist aber keine Pflicht.